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About the work of Jennifer Oellerich
The artist as a mediator: Jennifer Oellerich has developed a unique and endearing process of building her images. The works often become a residue of a specific moment, which is not constructed but rather captured. Her role as a witness becomes more evident through the way she constructs her works, where she steps away from playing the protagonist. Instead she laboriously constructs an entire setting, or a stage to let an occurrence happen. The amount of time and calculation that goes into the building of this mammoth setting only to capture that one fleeting moment which looks like an unprompted happening adds allure to the final work.
The presence of a mightier force – “nature” seems to be a recurring element within her work. She on one level seems to collaborate very naturally with these unmanageable forces like rain, a cosmic supernova or bacteria. It has a lot to do with her as an individual, attempting to take on challenging trials.
The very nature of water to be fluid transparent and soluble is something that Oellerich refers to philosophically through her works. She seems to constantly change lenses to zoom in and out, to speak of the micro and the macro, of the local and the global, of the personal and public, to reflect on these opposite yet symbiotic realties.
The artist effortlessly weaves together her diverse practice as she moves seamlessly from one medium to the other to bring to light the most mundane occurrences; she deliberately highlights these otherwise unnoticed manifestations to reflect on our avaricious driven existence. She implicitly speaks of this state of vain living by drawing our attention to these little pockets of universe that reside parallel to us. By keenly recording the traces of erosion that happen within our daily life she reflects on how fragile and uninsulated we are, the final work is a poignant comment on the beauty hidden in the quotidian.
Über die Arbeiten von Jennifer Oellerich
Der Künstler als Vermittler: Jennifer Oellerich hat einen einzigartigen und einnehmenden Prozess entwickelt mit dem sie ihre Bilder generiert. Die Arbeit wird oft zu einem Überbleibsel eines spezifischen Moments der nicht konstruiert sondern vielmehr eingefangen wird. Ihre Rolle als ein Zeuge wird besonders in der Art wie sie ihre Arbeiten herstellt deutlich, indem sie sich als Akteurin zurückzieht. Stattdessen entwirft sie unter viel Aufwand einen komletten Schauplatz oder eine Bühne um einem Geschehen Raum zu geben. Die Menge an Zeit und Kalkulation die in den Aufbau dieser riesigen Schauplätze fließt, nur um diesen einen flüchtigen Moment festzuhalten der wie ein spontanes Ereignis wirkt, verstärkt den Reiz dieser Arbeiten.
Die Anwesenheit einer größeren Kraft – “Natur” ist ein wiederkehrendes Element in ihrer Arbeit. Auf Augenhöhe scheint sie ganz natürlich mit diesen unbändigen Kräften wie Regen, einer Supernova oder Bakterien zu kollaborieren. Es hat eine Menge mit ihr als Individuum zu tun wenn sie immer wieder die Herausforderung sucht. Auf ebendiese Eigenschaften von Wasser, flüssig, transparent und löslich zu sein, bezieht sich Oellerich philosophisch in ihren Arbeiten. Sie scheint permanent den Fokus zu verändern um hinein- und hinauszuzoomen, vom Mikro und vom Makro zu sprechen, vom lokalen und globalen, vom privaten und vom öffentlichen, um über diese gegensätzlichen und doch symbiotischen Realitäten zu reflektieren.
Die Künstlerin verflechtet mühelos alle von ihr verwendeten Verfahren wenn sie nahtlos vom einen zum anderen Medium wechselt um die alltäglichsten Erscheinungen ans Licht zu bringen. Sie hebt diese normalerweise unbemerkten Manifestationen bewußt hervor um über unsere von Habgier getriebene Existenz zu reflektieren. Implizit spricht sie über den Zustand des nutzlosen Daseins indem sie auf diese kleinen Taschenuniversen aufmerksam macht die parallel zu uns residieren. Indem sie aufmerksam Spuren von Erosion aufzeichnet die sich in unserem Alltag ereignen, reflektiert sie darüber wie zerbrechlich und schutzlos wir sind, das Ergebnis ist ein ergreifender Kommentar über die im Alltäglichen verborgene Schönheit.
Prajakta Potnis
(artist)

